Saitan Grundrezept

Saitan ist - im Gegensatz zu Tofu - tatsächlich eine Art Fleischersatz, mit dem vor allem in der buddhistischen vegetarischen Küche allerhand Fleischgerichte oft täuschend echt nachgekocht werden.

Tipp: Es ist nicht unbedingt notwendig, Saitan selbst zu machen, zumal es ziemlich aufwändig ist. In meinem bevorzugten Asiensupermarkt gibt es Saitan getrocknet in allen möglichen Formen - einfach nur noch einweichen und dann weiter verarbeiten wie in den Rezepten angegeben.

Zutaten

  • 1 kg Weizenmehl Wasser (ergibt ca. 300g Saitan)

Zubereitung

  1. Aus Mehl und Wasser einen festen Teig kneten, 1 Stunde stehen lassen.
  2. Nun kommt der lustige Teil: Den Teig in eine Schüssel geben, mit klarem Wasser auffüllen und den Teig waschen. Wirklich wahr, das geht, er löst sich nicht völlig auf, sondern nur die Stärke löst sich aus dem Teig.
  3. Wenn das Wasser sehr trüb ist, wechseln und weiterwaschen. Das dauert ziemlich lang (ca. 30 Minuten) und das Wasser muß oft gewechselt werden.
  4. Nach einiger Zeit wird die leicht gelbliche Glutenstruktur erkennbar. Weiter waschen, bis alle weiße Stärke weg ist und sich das Ganze ein bißchen wie ein glibberiger Schwamm anfühlt. Das ist Saitan.
  5. Der sehr weiche Klumpen kann gleich gedämpft werden (ca. 15 Minuten) oder für manche Rezepte auch roh verwendet werden (von denen habe ich aber noch keines ausprobiert).
  6. Gedämpft hält er sich auch ein-zwei Tage im Kühlschrank.

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Chinesische Kochrezepte sind mehr als gebratener Reis und gebratene Nudeln. Wenn Sie Gerichte wie in China kochen wollen, finden Sie die richtigen China Rezepte hier.

Unter den verschiedenen Küchenstilen Chinas sind die Shandong-, die Sichuan-, die Guangdong-, die Fujian-, die Jiangsu-, die Zhejiang-, die Hunan- und die Anhui-Küche am bekanntesten. Man nennt sie die "acht wichtigen Richtungen der chinesischen Küche". Die Jiangsu- und die Zhejiang-Küche zeichnen sich durch leichten Geschmack und feine Zubereitung aus. Die Shandong- und die Anhui-Küche haben den Ruf, viele frische Zutaten zu verwenden und einzigartige Zubereitungsmethoden anzuwenden. Die Guangdong- und die Fujian-Küche sind durch die Vielfalt und die Frische der Zutaten und durch delikate Saucen verschiedener Geschmacksrichtungen gekennzeichnet. Was die Sichuan- und die Hunan-Küche anbelangt, so gilt sie als reichhaltig und raffiniert. Die Essgewohnheiten der Menschen in Nord- und Südchina sind unterschiedlich. Generell kann man sagen, dass in Nordchina Weizenmehlgerichte als Hauptnahrung bevorzugt werden.

Am besten ist, Sie kommen nach China und erproben die reiche chinesische Küche selbst. In China sagt man: Einmal sehen ist besser als hundertmal hören. Und für die chinesischen Speisen gilt natürlich: Einmal davon kosten ist besser als hundertmal darüber lesen!

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